Kaki Tee? Hier erhältst du ein Rezept zum selbst machen. Das Besondere: dabei verwendest du die Kaki-Frucht, und nicht die Blätter.
„Persimmon tea is a well known acid reflux remedy.“
– Anthony William[1]
Inhalte
Kaki Tee: Rezept und Zubereitung
Dieses Rezept[1] kannst du in einer höheren Menge zubereiten, damit du den Kaki Tee auch ohne lange Vorbereitungszeit über eine Woche trinken kannst.
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten
Portionen: 8 Tassen
Was du brauchst:
- Topf
- Messer
- Schneidebrett
- Sieb
Zutaten:
- 1 Tasse getrocknete Kaki (unbehandelt)
- 2 Liter Wasser (8 Tassen)
- 3 Zimtstangen
- 0,5 Tassen dünn geschnittener frischer Ingwer
Zubereitung:
- Ingwer in dünne Scheiben schneiden.
- Wasser, Zimtstangen und Ingwer in einen Topf geben und erhitzen.
- Für 30-60 Minuten köcheln lassen.
- Dann Zimtstangen und Ingwer aus dem Topf nehmen.
- 1 Tasse getrocknete Kaki in den Topf geben und ziehen lassen.
Die Mixtur aus Wasser und Kaki für bis zu eine Woche im Kühlschrank lagern.
Anwendung bei Sodbrennen
- Täglich ein bis dreimal eine halbe Tasse (ca. 120 ml) trinken.[1]
- Bei ca. 8 Tassen erhältst du rund 16 Portionen Kaki Tee.
Wenn du den Kaki Tee zweimal am Tag trinkst, reicht er für eine gute Woche. Bei dreimal täglich reicht die Menge für 5 Tage.
Für optimale Ergebnisse
"Trinke 1-3 Mal täglich eine halbe Tasse dieser Flüssigkeit, um die Symptome von Sodbrennen zu lindern und einem erneuten Auftreten vorzubeugen."[1]
Gesundheitliche Vorteile der Zutaten
Neben der Kaki sind Zimt und Ingwer keine zufälligen Zutaten in diesem Tee. Auch sie haben Vorteile für die Verdauung.
Kaki
„Persimmons are known to help soothe sore throats and irritated digestive tracts and are good for colds, viral infections, constipation, and acid reflux.“
– Anthony William[1]
„Es gibt zwei bekannte Sorten: Hachiyas und Fuyus.
Hachiya Kaki haben eine tropfenförmige Gestalt und müssen vor dem Verzehr vollreif, fast puddingartig oder geleeartig, sein. Vollreife Hachiya-Persimonen sind herrlich süß und werden weltweit für ihren Geschmack und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt.
Fuyu-Kakis sind hart und knackig wie ein Apfel und können direkt aus der Hand gegessen oder geschält und in Stücke geschnitten werden. Auch getrocknet sind sie köstlich und ein süßer, zäher Snack, der den Appetit zügelt und übermäßiges Essen verhindert, während er gleichzeitig ausreichend Energie für den Tag liefert.“[1]
Zimt
Zimt ist ein hochgeschätztes Gewürz, das seit der Antike für seine heilenden Eigenschaften genutzt wird.
Ingwer
Er ist bekannt für seine verdauungsfördernde Wirkung und wird häufig zur Vorbeugung von Erkältungen, Grippe, Reisekrankheit und Schwindel eingesetzt.
Ingwer kann außerdem Menstruationsbeschwerden, Übelkeit, Sodbrennen, Migräne, Halsschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit und Verstopfung lindern und ist ein wirksames Mittel gegen Magen-Darm-Grippe und Lebensmittelvergiftung.
Fazit: Individuelle Tools machen den Unterschied
Hast du Kaki Tee schon mal probiert?
Das Rezept mag nicht auf Anhieb gemacht sein. Ich habe die Zutaten dafür jedenfalls nicht einfach im Haus.
Mein Sodbrennen ging damals mit Selleriesaft, Aloe Vera und der Ernährungsumstellung insgesamt weg. Bei hartnäckigem Sodbrennen hätte ich aber auch den Kaki Tee für mich ausprobiert.
Vielleicht ist er ja was für dich.
Abschlussgedanke zur Medical Medium Ernährung:
Die Medical Medium Informationen sind extrem breit gefächert. Es gibt spezifische Tools für bestimmte Symptome. Diese zu kennen und anzuwenden, kann den Unterschied machen. Oftmals entwickeln wir unsere eigenen Routinen und haben dann oft immer die gleichen Tools im Einsatz, ohne zu bemerken, dass wir die Protokolle sehr individuell auf uns anpassen können. Vielleicht ist dieser Beitrag ein Anstoß, einmal ein anderes / neues Tool einzubringen.
Meine Empfehlungen zum Thema:
Quellen
[1] Persimmons, Medical Medium Blog: https://www.medicalmedium.com/blog/persimmons, veröffentlicht: 3. April 2015.
[2] Cinnamon, Medical Medium Blog: https://www.medicalmedium.com/blog/cinnamon, veröffentlicht: 7. April 2015.
[3] Ginger, Medical Medium Blog: https://www.medicalmedium.com/blog/ginger, veröffentlicht: 5. März 2015.
Bilder
canva.com
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